Ein Beißring für jedes Baby

Wenn die ersten Milchzähne heranwachsen, lindert ein Beißring die Beschwerden Ihres Kindes. Der Druck der eingearbeiteten Oberflächenstrukturen auf das gerötete und gespannte Zahnfleisch verschafft Ihrem Baby zeitweilige Schmerzlinderung.

Jedes Kind ist individuell und hat andere Vorlieben. Die einen lieben gekühlte Beißringe, andere können Kälte in der Zahnungszeit nicht ausstehen und benötigen etwas Hartes, auf dem sie herumkauen können. Daher gibt es Beißringe in allen Größen, Formen und Farben. Einige Beißringe sind mit Kühlgel oder Wasser gefüllt. Gut gekühlt vermindert der Beißring die Durchblutung und hemmt den Schmerz, wenn die Kleinen darauf herumkauen. Damit sie den Beißring finden, der zu Ihrem Baby passt, haben wir eine Auswahl der beliebtesten Produkte zusammengestellt und kategorisiert.

Welcher Beißring passt zu Ihrem Baby?

Einige der vorgestellten Beißringe, wurden in einer Sonderausgabe des Verbrauchermagazins Öko-Test 2017 getestet und mit der Note „sehr gut“ bewertet. Bedenkliche Inhaltsstoffe wie Weichmacher oder PVC-Verbindungen wurden in diesen Beißringen nicht gefunden. Die betreffenden Produkte sind in der Übersicht entsprechend gekennzeichnet. Bei dem Beißring „Cooler“ bescheinigt der Hersteller MAM, dass alle verwendeten Materialien BPA-frei sind.

Der Klassische

MAM Cooler
Farbe: Verschiedene erhältlich
Material: Kunststoff
Sterilisierbar: nein
Alter: ab dem 4. Monat
Besonderheiten: Klassischer Beißring mit Kühlelement


Der Cooler von MAM begeistert Babys durch abwechslungsreiche Oberflächen und wohlige Kühlung sowie Eltern durch einen niedrigen Preis. Das Kühlelement ist aus weicherem Material gefertigt als der Ring und besteht aus drei Teilen. Jeder ist mit einer anderen Oberflächenstruktur versehen. Insgesamt ist der Cooler ein klassischer Beißring, der einem zahnenden Kind jede Menge Abwechslung bietet und lange kühl bleibt. Der Hersteller bescheinigt, dass der Beißring BPA- und BPS-frei ist.

  • Wassergefülltes Kühlelement (bleibt lange kühl)
  • Verschiedene Oberflächen, Strukturen und Härtegrade
  • Altersgerechter Beißring in Gewicht, Form und Größe
  • BPA/BPS- und PVC-frei
  • In verschiedenen Farben erhältlich
  • Nicht für die Mikrowelle und nicht zum Sterilisieren geeignet.

Der Elegante

Philips Avent Beißring im Elefantendesign
Farbe: grün, hellblau
Material: Kunststoff
Sterilisierbar: ja
Alter: ab dem 3. Monat
Besonderheiten: Sterilisierbar


Der Elefant der Marke Philips Avent verfügt über ein schlichtes aber elegantes Design und ist mit 1,5 cm relativ dünn. Das dünne Material des Elefanten speichert Kälte nur kurzzeitig, da keine Flüssigkeit enthalten ist. Der Philips Avent ist empfehlenswert für alle Eltern, die Ihrem Baby das Zahnen mit einem geradlinigen Beißring ohne unnötige Extras erleichtern wollen. Der Elefant eignet sich auch schon für kleine Babys (ab 3 Monate), da er dünn und leicht ist.

  • Einfaches aber elegantes Design
  • Angenehm leicht- schon für ganz kleine Babys geeignet
  • Kühlbares Material (speichert Kälte nur kurzzeitig)
  • Darf abgespült und sterilisiert werden
  • In der Öko-Test im Jahr 2017 mit „sehr gut“ getestet
  • Hartes Material, kaum weiche Stellen

Der Vielseitige

MAM Bite & Play
Farbe: weiß, blau, grün, pink
Material: Kunststoff
Sterilisierbar: nein
Alter: ab dem 6. Monat
Besonderheiten: Integrierte Rassel


Spielzeug und Beißring in Einem – das ist die Besonderheit am Bite & Play Beißring von MAM. Neben der integrierten Rassel bietet der Bite & Play Ihrem Baby verschiedene Oberflächen zum Kauen und einen wassergefüllten Ring zum Kühlen.

  • Bietet verschiedene Materialien und Oberflächen
  • Interessant für Babys durch integrierte Rassel
  • Wassergefülltes Kühlelement (bleibt lange kühl)
  • Frei von BPA und Weichmachern
  • In der Öko-Test im Jahr 2017 mit „sehr gut“ getestet
  • Etwas größer als einfache Beißringe

Der Natürliche

HEVEA Beißring aus Naturkautschuk
Farbe: weiß
Material: Naturkautschuk
Sterilisierbar: nein
Alter: ab dem 0. Monat
Besonderheiten: 100% Naturkautschuk


Umweltschutz und reine Natürlichkeit werden bei Hevea groß geschrieben. Die Hevea-Ente wird aus einem Stück 100% Naturkautschuk gefertigt. Die Farben sind rein pflanzlich und handbemalt. Sogar die Verpackung besteht aus 100% biologisch abbaubarem Material. Bei diesem Produkt können Eltern sicher sein, dass Ihr Baby keinerlei Schadstoffe über den Mund aufnimmt. Die Beißente eignet sich auch schon für ganz kleine Babys (ab 0 Monate), da sie angenehm weich, leicht und biegsam ist. Ob ein Beißring bereits für Babys sinnvoll ist, die weder greifen können noch beißen wollen, müssen Eltern selbst entscheiden.

  • Federleicht – auch für die ganz Kleinen geeignet (ab 0 Monate)
  • Naturkautschuk fühlt sich angenehm an und ist weich zu kauen
  • Strukturierte Oberflächen an Schnabel, Füßen und Nacken
  • Enthält keine Kunststoffe oder Silikone
  • Handbemalt mit Pflanzenfarben
  • Der Hevea Panda, der ebenfalls aus 100% Naturkautschuk besteht, wurde von Öko-Test im Jahr 2017 mit „sehr gut“ bewertet

  • Darf nicht in die Spülmaschine oder in den Vaporisator.

Der richtige Beißring – Tipps und Kaufkriterien

Es gibt eine unüberschaubare Auswahl an Beißringen. Beinahe für alle Bedürfnisse eines Babys während der Zeit des Zahnens sind verschiedene Produkte erhältlich. Diese unterscheiden sich in Form, Größe, Oberflächenstruktur und Härtegrad. Einige Beißringe besitzen Zusatzfunktionen wie eine integrierte Zahnbürste oder Rassel.

Material

Ein Beißring darf keine Schadstoffe wie PVC oder Weichmacher (BPA) enthalten. Damit Ihr Baby keine Kleinteile herausbeißen oder verschlucken kann, verwenden namhafte Hersteller in der Regel bruchsicheres und speichelfestes Material, das nicht abfärbt. Im letzten Öko-Test aus dem Jahr 2017 schneiden neun von 14 Produkten mit dem Testergebnis „sehr gut“ ab, zwei mit der Note „gut“. Nur wenige Produkte enthalten demnach problematische Inhaltsstoffe. Öko-Test empfiehlt außerdem gelgefüllte Beißringe zu meiden, solange die Hersteller Parabene (Konservierungsstoffe in Kosmetika) dafür verwenden. Für zahnende Säuglinge sind mit Wasser gefüllte Beißringe empfehlenswert, die zum Kühlen in den Kühlschrank gelegt werden können. Der Beißring sollte keinesfalls ins Gefrierfach gelegt werden – hohe Kälte schädigt das Zahnfleisch. Beißringe sollten mit Spülmittel abwaschbar sein und in der Spülmaschine gereinigt werden können.

Beschaffenheit

Wichtig für das zahnende Baby sind unterschiedliche Oberflächen wie feine und grobe Noppen, Rillen oder Borsten sowie abwechselnd harte und weiche Stellen. Dadurch wird die Verwendung für die Kleinen interessant und abwechslungsreich. Einige Beißringe besitzen eine spezielle Form um alle Zähne, inklusive der Backenzähne, erreichen zu können.

Extras

Einige Produkte enthalten Kügelchen, die den Beißring als Babyrassel einsetzbar machen. Andere haben kleine, dünne Noppen, die die Form einer Zahnbürste simulieren. So wird Ihr Kind auf die spätere Zahnpflege vorbereitet.
Nicht für die Mikrowelle und nicht zum Sterilisieren geeignet.

Alternativen

Falls Eltern die Anschaffung eines Beißrings scheuen, helfen auch harte Lebensmittel wie Möhren oder harte Brotkruste, auf denen das zahnende Baby herumkauen kann. Wenn Ihr Kind Zähne bekommt ist auch die Veilchenwurzel eine beliebte Alternative, die in Apotheken erhältlich ist. Die Wurzel sollte regelmäßig ausgekocht werden, damit sich keine Bakterien ansammeln.

Reinigung

Die meisten Beißringe dürfen nicht im Vaporisator oder in einem Topf mit kochendem Wasser sterilisiert werden. Vielen Eltern missfällt dieser Umstand. Notwendig ist das Sterilisieren jedoch nicht mehr, sobald Kinder in der oralen Phase sind und ohnehin alles in den Mund nehmen. Es reicht aus den Beißring gelegentlich mit heißem Wasser zu reinigen. Vor dieser Zeit ist es jedoch sinnvoll, Spielzeuge und Babyflaschen regelmäßig zu sterilisieren.

Die häufigsten Fragen zu Beißringen

Ab wann können Babys einen Beißring benutzen?
Sobald ein Kleinkind in der Lage ist nach Objekten zu greifen, kann es mit einem Beißring aufgeheitert werden. Möglicherweise findet Ihr Baby andere Spielzeuge interessanter, die aufgrund von Farbe, Form und Beschaffenheit auffälliger sind und für seine derzeitige Entwicklungsphase besser geeignet sind.
Beißringe sind in der Regel für Babys entwickelt, die älter sind als 4 Monate und sich bereits in der oralen Entwicklungsphase befinden. Hierbei sollten auch die Altersangaben der Hersteller beachtet werden, die im Beißringvergleich angegeben sind.
Der richtige Zeitpunkt für einen Beißring ist gekommen, wenn Ihr Baby beginnt jeden Gegenstand mit dem Mund zu erkunden.

Wie reinige ich einen Beißring?
Befindet sich ihr Baby bereits in der Zahnungsphase, reicht es aus, den Beißring mit warmem Wasser und Spülmittel zu reinigen. Sterilisieren ist nicht mehr notwendig, sobald Kinder in der oralen Phase sind und ohnehin alles in den Mund nehmen.

Welcher Beißring ist der Richtige?
Im Abschnitt Welcher Beißring passt zu ihrem Baby haben wir verschiedene Typen von Beißringen gegenübergestellt und bewertet. Da jedes Kind individuelle Interessen und Vorlieben hat, wird es sich seinen Favoriten selbst aussuchen.

Wie kühle ich einen Beißring richtig?
Es reicht aus den Beißring für 5-10 Minuten in den Kühlschrank zu legen. Liegt der Beißring länger kühl, ist das kein Problem. In den oberen Fächern eines Kühlschranks beträgt die Temperatur bei mittlerer Stufe des Drehrads durchschnittlich 5° – 8°. Ihr Baby kann dadurch keine Kälteverbrennungen oder andere Verletzungen erhalten. Keinesfalls sollte ein Beißring ins Kühlfach oder in den Gefrierschrank gelegt werden. Hier besteht die Gefahr das Zahnfleisch ernsthaft zu verletzen.

Welche Flüssigkeit befindet sich im Beißring?
Die meisten Beißringe, die ein Kühlelement besitzen, sind mit destilliertem Wasser oder einem Gel gefüllt. Falls ihr Kind es schaffen sollte, den Ring kaputt zu beißen, ist die austretende Flüssigkeit keinesfalls giftig. Laut einer Sonderausgabe der Zeitschrift Öko-Test im Jahr 2017 verwenden nur noch wenige Hersteller hormonell wirksame Parabene in Ihren Kühlgels. Trotzdem rät Öko-Test dazu, Beißringe mit Kühlgels zu meiden.